Architektur und Kunst kosmopolitisch –

„Mit dem Bauhaus um die Welt“

Cover "Mit dem Bauhaus um die Welt"
c E. Seemanns Bilderbande

Das Bauhaus-Jubiläumsjahr schlägt sich natürlich auch im Kinder- und Jugendbuchbereich nieder. In der „Entdeckerbuch“-Reihe hat der Seemann-Verlag zusammen mit dem Bauhaus Dessau ein Kinderbuch ab 8 Jahren herausgegeben, das von der weltweiten Verbreitung des Bauhauses erzählt: “Mit dem Bauhaus um die Welt”.

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Der ewige, ätzende Antisemitismus

Mirjam Presslers „Dunkles Gold“ erzählt vom Jüdisch-Sein in Deutschland

Cover "Dunkles Gold"
c Beltz&Gelberg

Eigentlich hasst Laura die Geschichte um den Erfurter Schatz, den ein jüdischer Bankier namens Kalman von Wiehe 1349 in seinem Haus versteckte. Zu begeistert ist ihre Mutter, eine Kunsthistorikerin, von ihrer Arbeit mit dem Schatz, zu sehr will Laura sich von eben dieser Mutter abgrenzen. Aber dann lernt Laura Alexej kennen und auf einmal wird alles anders – auf zwei Ebenen erzählt Mirjam Pressler in „Dunkles Gold“ von jüdischem Leben in Deutschland und gibt damit den Blick frei auf dauerhafte Ausgrenzung genauso wie Nicht-Wissen.

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Beste Freunde, perfektes Chaos und der Wert der Freiheit

Matthias Friedrich Mueckes „Niemandsland“

Cover Matthias Friedrich Muecke: Niemandsland
c Kunstanstifter

Dass da ein großes Drama auf uns zukommt, ahnen wir von der ersten Seite von „Niemandsland. Erinnerungen an eine Kindheit“, in der der Erzähler von seinem besten Freund Frank und ihren gemeinsamen Abenteuern im Ostberlin der 1960er und 1970er Jahre erzählt. Trotzdem ist die Lektüre an vielen Stellen erheiternd, überraschend, erfrischend. „Niemandsland“ ist kein Lamento-Roman, keine DDR-Nostalgie. Matthias Friedrich Muecke beschreibt, wie Kindheit in der DDR funktionierte, wie das Anpassen dazu gehörte, wann es scheiterte.

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