Perspektive, Fiktionalisierung und Erzählformen

Ein Interview mit Dr. Monika Rox-Helmer zu Geschichtsdidaktik und Kinder- und Jugendliteratur

Portrait Dr. Monika Rox-Helmer
Dr. Monika Rox-Helmer

In diesem Blog geht es ja viel darum zu reflektieren, ob und wie Kinder- und Jugendliteratur historisches Wissen vermitteln kann. Was liegt daher näher, als mit einer Geschichtsdidaktikerin über das Thema zu sprechen? Dr. Monika Rox-Helmer ist Studienrätin an der Uni Gießen. Historische Jugendbücher und deren Lektüre im Geschichtsunterricht gehören zu ihren Forschungsschwerpunkten.

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“Ein wissenschaftlicher Text ist viel einfacher zu schreiben.”

Aline Sax über die Unterschiede ihrer Arbeit als Historikerin und als Autorin.

Portrait Aline Sax (c Koen Broos)
Aline Sax © Koen Broos

Die belgische Autorin Aline Sax ist Historikerin und schreibt in ihren Kinder- und Jugendbüchern über historische Themen. Zwei ihrer Texte habe ich hier schon besprochen: Das Mädchen und der Soldat und ihr neuestes Buch auf deutsch, Grenzgänger. Beide Texte haben mich sehr berührt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Aline bereit war, mir ein Interview zu geben, in dem es viel darum geht, wie sich wissenschaftliches und fiktionales Schreiben unterscheiden und warum wir so von Geschichte und Geschichten fasziniert sind.

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Neue Perspektive für historische Themen

Filip Kolek (Reprodukt/avant) über Geschichtliches im Comic für Kinder und Jugendliche

Zeichnung Filip Kolek. © Anne Becker
Filip Kolek bei der Arbeit. © Anne Becker

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog „Nieder mit Hitler!“ von Jochen Voit und Hamed Eshrat vorgestellt (hier geht’s zur Rezension). Das Buch ist im avant-Verlag erschienen und ich wollte gerne wissen, wie bei einem Verlag, der auf Comics spezialisiert ist, generell mit historischen Themen umgegangen wird. Filip Kolek ist seit 2012 für die Öffentlichkeitsarbeit von Reprodukt und avant zuständig und hat mir einen kleinen Einblick in die Verlagsarbeits- und Comic-Welt gewährt.

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„Wir fanden das absolut zumutbar“ – Lektorin Katharina Ebinger im Interview

Die Anglistin Katharina Ebinger ist seit 2014 Programmleiterin für die Verlage Thienemann, Gabriel und Aladin.

Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog „Verloren in Eis und Schnee“ von Davide Morosinotto (Thienemann) vorgestellt. Ich fand das Buch auch deshalb außergewöhnlich für den Kinder- und Jugendbuchmarkt, weil es den Zweiten Weltkrieg aus Sicht sowjetischer Kinder aus Leningrad darstellt und nicht aus deutscher Perspektive. Grund genug, beim Thienemann-Verlag nachzufragen, wie dort mit historischen Themen umgegangen wird. Von Verlagsentscheidungen, Lektoratserfahrungen und historischen Themen auf dem deutschen Kinder- und Jugendbuchmarkt erzählt Katharina Ebinger im Interview.

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“Am Anfang steht die Recherche”. Johannes Herwig im Interview über “Bis die Sterne zittern”

Portrait Johannes Herwig

Ich habe “Bis die Sterne zittern” ja schon sehr begeistert in diesem Blog gesprochen (zur Rezension geht es hier). Umso mehr habe ich mich gefreut, dass der Autor Johannes Herwig bereit war, mir ein Interview zu geben. Speziell wollte ich mehr darüber erfahren, wie er mit dem historischen Stoff umgegangen ist und wie er die Reaktionen seiner Leser*innen erlebt.

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