Anne Frank im Comic

Das Tagebuch als Adaption und eine Biographie

Cover "Das Tagebuch der Anne Frank" von Ari Folman und David Polonsky
c Fischer Verlag

Anne Frank ist sicherlich eines der berühmtesten Opfer des Holocaust. Dank ihres Tagebuchs ist es uns möglich, zumindest eine Ahnung davon zu bekommen, was es bedeutet, verfolgt zu werden. Anne Franks Aufzeichnungen sowie das Anne Frank Haus in Amsterdam regen immer wieder zu Adaptionen ihrer Geschichte an. Das Bilderbuch „Anne Franks Baum“ habe ich hier schon einmal vorgestellt. Nun soll es um zwei Comic-Bücher gehen, die sich mit Anne Frank beschäftigen: Sid Jacobsons und Ernie Colóns „Das Leben von Anne Frank“ sowie die Adaption ihres Tagebuchs als Graphic Diary von Ari Folman und David Polonsky.

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Der ewige, ätzende Antisemitismus

Mirjam Presslers „Dunkles Gold“ erzählt vom Jüdisch-Sein in Deutschland

Cover "Dunkles Gold"
c Beltz&Gelberg

Eigentlich hasst Laura die Geschichte um den Erfurter Schatz, den ein jüdischer Bankier namens Kalman von Wiehe 1349 in seinem Haus versteckte. Zu begeistert ist ihre Mutter, eine Kunsthistorikerin, von ihrer Arbeit mit dem Schatz, zu sehr will Laura sich von eben dieser Mutter abgrenzen. Aber dann lernt Laura Alexej kennen und auf einmal wird alles anders – auf zwei Ebenen erzählt Mirjam Pressler in „Dunkles Gold“ von jüdischem Leben in Deutschland und gibt damit den Blick frei auf dauerhafte Ausgrenzung genauso wie Nicht-Wissen.

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