Wenn Wegdenken nicht mehr hilft

„Ringel, Rangel, Rosen“ von Kirsten Boie

Cover "Ringel Rangel Rosen"
c Oetinger

Ich muss gestehen, dass ich Kirsten Boie immer sehr gerne lese, ihre Geschichten aber eher im Bereich „feel good“ abgespeichert habe. „Ringel, Rangel, Rosen“ zeigt ein ganz anderes Register und das literarische Können der Autorin. Denn hier geht es um die 1960er Jahre und die jugendliche Karin, die einerseits versucht, die Kriegstraumata und die Kriegsschuld der Eltern zu begreifen und gleichzeitig mit den eigenen Dämonen kämpfen muss.

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