Jugend in Totalitarismus und Krieg

„Wo die Freiheit wächst“ erzählt von der Suche nach Freiheit im Nationalsozialismus

Cover Wo die Freiheit wächst
c arsEdition

Ein Briefroman. Und dann auch noch so ein dicker Wälzer. Doch diese Vorurteile zählen hier nichts. Jedes Wort, jeder Satz, jede Seite von „Wo die Freiheit wächst“ (ab 14 Jahren) ist lesenswert. Frank Maria Reifenberg schafft es in diesem Jugendbuch über die Edelweißpiraten, uns die Realität des Zweiten Weltkriegs so nahe zu bringen, dass sie weh tut.

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Beste Freunde, perfektes Chaos und der Wert der Freiheit

Matthias Friedrich Mueckes „Niemandsland“

Cover Matthias Friedrich Muecke: Niemandsland
c Kunstanstifter

Dass da ein großes Drama auf uns zukommt, ahnen wir von der ersten Seite von „Niemandsland. Erinnerungen an eine Kindheit“, in der der Erzähler von seinem besten Freund Frank und ihren gemeinsamen Abenteuern im Ostberlin der 1960er und 1970er Jahre erzählt. Trotzdem ist die Lektüre an vielen Stellen erheiternd, überraschend, erfrischend. „Niemandsland“ ist kein Lamento-Roman, keine DDR-Nostalgie. Matthias Friedrich Muecke beschreibt, wie Kindheit in der DDR funktionierte, wie das Anpassen dazu gehörte, wann es scheiterte.

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