Die letzten Zeitzeug*innen

„Um 180 Grad“ von Julia C. Werner erzählt vom Erinnern an den Holocaust

Lennard (Lenny) hat Mist gebaut und wird jetzt diszipliniert: Als Lesepate im Altenheim soll er seine Schulden bei den Eltern abarbeiten und so Respekt lernen. Daran geht ihm so einiges auf den Zeiger. Das Erwischt-Worden-Sein beim Sprühen. Dass seine Kumpels mit weniger davon kommen. Dass er im Altenheim als Held gefeiert wird, obwohl er doch gar nicht frewillig da ist. – Julia C. Werner erzählt in „Um 180 Grad“ von typischen Jugendproblemen zwischen Trotz und Selbstfindung für Menschen ab 13 Jahren. Doch dann geht die Geschichte plötzlich tiefer, denn Lennys Zuhörerin entpuppt sich als ausgesprochen sympathische und lebenskluge Frau, die das KZ überlebte.

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