Vom Ende des Abenteuers: Philip Kerrs “Friedrich, der große Detektiv”

Cover Friedrich, der große Detektiv

Der gesellschaftliche Konflikt, den Friedrich miterlebt, sitzt schon bei ihm zuhause am Küchentisch: Sein Bruder Rolf ist großer Anhänger der Nazis, sein Vater aber ist Journalist und viel in Künstlerkreisen unterwegs, die die Nationalsozialisten ablehnen. Abgesehen von den privaten Spannungen und dem Wissen, dass er manche Gegenden seines geliebten Berlins lieber meiden sollte, wenn er nicht in Straßenschlachten zwischen Kommunisten und Nazis hineingeraten will, hat Friedrich jedoch andere Sorgen: Er will Detektiv werden, genau wie sein Vorbild “Emil” aus Erich Kästners Roman. Und so zieht Philip Kerr uns in “Friedrich, der große Detektiv” nach und nach hinein in das Berlin der Machtergreifung und stellt ganz nebenher die Gewissensfragen: Was hätte Friedrich wissen und vor allen Dingen: Was hätte er tun können?

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Zwischen Fiktion und Erinnerung – Judith Kerr: Ein Seehund für Herrn Albert

Cover ein Seehund für Herrn Albert

Zugegeben, „Ein Seehund für Herrn Albert“ passt irgendwie nur so halb in diesen Blog. Da ist natürlich einerseits die Autorin, Judith Kerr, deren „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“-Bücher wohl zu den meistgelesenen Texten gehören, die Kindern zu dieser Thematik angeboten werden. Damit hat „Ein Seehund für Herrn Albert“ aber fast gar nichts zu tun. Diese Geschichte ab 6 Jahren ist vielmehr eine Einladung, darüber nachzudenken, wie wir eigentlich mit Erinnerungen umgehen.

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