Von Gut und Böse und Tod

Els Beertens „Als gäbe es einen Himmel“

Cover "Als gäbe es einen Himmel"
c Fischer Verlage

„Wo man singt, da lass dich nieder…“ Diese einfache Weisheit kennen wir wohl alle. Sie spielt an auf das Verbindende von Musik. Doch was, wenn die gemeinsame Liebe zum Klang nicht mehr genügt? Wenn überhaupt die Liebe nicht mehr reicht? Wenn der Liebste zum Nazi wird und freiwillig für die Besatzer an der Ostfront kämpfen will? Els Beerten erzählt in „Als gäbe es keinen Himmel“ vom besetzten Belgien und der Frage, was Krieg mit Menschen macht.

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Die Angst, die Trauer, sie bleiben

„Das versteckte Kind“ erzählt die Schoah aus Sicht der Überlebenden

Cover "Das versteckte Kind"
c Panini Comics

Wie die Schoah im Comic erzählen? Ob überhaupt? Das Vorwort von Stephan J. Kramer, zum Zeitpunkt des Erscheinens der Graphic Novel Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, wirft diese großen Fragen gleich auf. Dieser Band schafft ganz sicher neue Zugänge zu diesem Thema, vielleicht auch für Menschen, die sie sonst nicht gefunden hätten. „Das versteckte Kind“ arbeitet mit großen Bildern und geringem Textanteil, vor allem aber ist da eine beruhigende Erzählstimme. Denn Dounia erzählt als Großmutter von ihren Erlebnissen der Kindheit.

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